Grünes Yoga: Eins werden mit der Umwelt

„Grün“ ist nicht nur am Supermarkt-Regal angesagt: Grünes Yoga steht für den perfekten Einklang zwischen Mensch und Natur. Diese Form der Yoga-Lehre wird bereits seit Tausenden von Jahren praktiziert und steht für ein gerechtes Umweltbewusstsein sowie ein höherwertiges Handeln im Hinblick auf Mutter Natur.

Der Einklang mit der Umwelt

Der Begriff „Grünes Yoga“ ist nicht ganz so eng abgesteckt wie andere Interpretationen der Yoga-Lehre: Für den einen beginnt das Grüne Yoga mit dem täglichen Sonnengruß in Richtung unserer Wärmequelle, für die anderen ist bereits jede im Freien praktizierte Yoga-Übung irgendwie „grün“.

Grünes Yoga schlägt letztlich einen Bogen zwischen der Lehre und der Erde, auf der sie umgesetzt wird. Die innerliche, uralte Beziehung eines jeden Menschen zu seiner Umwelt steht dabei im Vordergrund: Der Yogi soll während seiner Übungen die Energien der Tiere erspüren. Auch kann die Natur auf eine vitalisierende Art und Weise für Inspiration und Erkenntnis sorgen – Phänomene wie diese stehen für das Grüne Yoga.

Seit 50 Jahre ein Trend

Grünes Yoga ist seit den 1960er-Jahren auch als Outdoor-Yoga geläufig. Es wurde vor allem von Swami Vishnudevananda, einem der Pioniere des Yoga, gelehrt und ist heute ein fester Bestandteil der Lehre. Mittlerweile ist der Trend in Form des sogenannten Guerilla-Yoga auch in unserem Yoga-Studio angekommen. Die Stunden finden hierbei an wechselnden Orten unter freiem Himmel statt. Die genaue Location des Trainings ist den Teilnehmern bis kurz vor Beginn der Session unbekannt.

USA

Auch in den USA ist das Outdoor-Yoga äußerst populär. In Anlehnung daran ist auch eine Outdoor-Form des Pilates-Training entstanden. Heute werden die Übungen an Stränden, in öffentlichen Parks oder auf Dachterrassen durchgeführt. Natürlich müssen Sie für Grünes Yoga nicht weit in die Ferne schweifen: Auch der eigene Garten oder der Balkon tut seinen Dienst.